Seit dem 01.08.2016 gewährt das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Kontrolle) neue Förderungen für die Heizungsmodernisierung in Gebäuden.
Die Förderung ist bis zum Jahr 2020 angesetzt und beträgt bis zu 30% auf die Kosten für Material und professionelle Installation.

Gegenstand der Förderung:

A) Heizungsoptimierung durch Hydraulischen Abgleich
 

Gefördert wird die Durchführung eines Hydraulischen Abgleichs bei bestehenden Heizsystemen.
Optional können damit auch zusätzliche Investitionen und Optimierungsmaßnahmen gefördert werden.

B) Ersatz von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen
  z.B. in Verbindung mit dem Oventrop Kesselanbindesystem "Regumat" mit Hocheffizienzpumpe


Wer jetzt seine Heizung modernisiert, profitiert doppelt:

- mit moderner und energieeffizienter Armaturen- und Systemtechnik lassen sich bereits mit
"gering investiven Maßnahmen" Energieeinsparungen bis zu 21% erzielen (vgl. Optimus-Studie")

- plus die neue BAFA-Förderung "Heizungsoptimierung" von bis zu 30% der Kosten

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Materialien (App, Software, Broschüren) und Begleitung bei aktuellen Projekten.

Hydraulisch abgeglichene Systeme sorgen für einen energieeffizienten Betrieb und guten Komfort von Heizungs- und Kühlanlagen.
Die Planungsgrundlagen wie Vor- und Rücklauftemperatur, Volumenstrom und Differenzdruck können im Betrieb tatsächlich
eingehalten werden. Die Hocheffizienzpumpe arbeitet effektiv. Niedrige Rücklauftemperaturen sorgen dafür, dass der Heizkessel
im Brennwertbereich arbeitet. Die Heiz- bzw. Kühlleistung kommt dort an, wo sie benötigt wird. Es gibt keine Über- und Unterversorgung.
Fehleinstellungen, wie Anhebung der Vorlauftempereatur, zu hohe Volumenströme und dadurch zu hohe Rücklauftemperatur, Unterversorgung
von hydraulisch ungünstig angeordneten Verbrauchern, aber auch Überdimensionierung oder falsche Einstellung der Umwälzpumpe, werden somit
vermieden.

Unter Hydraulischem Abgleich versteht man eine optimale Wasserverteilung im System, indem z.B. über voreinstellbare Thermostatventile
der notwendige Volumenstrom zum Heizkörper gewährleistet wird. Viele Studien, wie z.B. die Optimus-Studie, belegen dies. Der darin beschriebene
Hydraulische Abgleich ermöglicht laut Optimus ein Einsparpotenzil von bis zu 21%. Da der Investitionsaufwand im Vergleich zu anderen
Maßnahmen wie z.B. Sanierung der Gebäudehülle als gering beziffert werden kann, besteht ein sehr gutes Nutzen-/Kostenverhältnis.
Amortisationszeiten im Bereich von drei bis vier Jahren sind möglich.

Beispiel 1 (Systemhaus mit "Q-Tech")

Beispiel 2 (Heizungssystem ohne Hydraulischen Abgleich)


Beispiel 3 (Heizungssystem mit Hydraulischem Abgleich)

Automatisch/manueller Hydraulischer Abgleich:

Herkömmliche Heizungsnanlgen sind mit Thermostatventilen ausgestattet,
die mittels Voreinstellung auf Basis einer Rohrnetzberechnung eingestellt
werden (manueller Abgleich). Vorraussetzung für diese Vorgehensweise
ist die Kenntnis über das verlegte Rohrnetz und die Heizkörperdurchflüsse.
Bei vielen Heizungsanlagen ist jedoch die Verlegung des Rohrnetzes nicht
bekannt und eine Berechnung der Anlage ist kaum durchführbar. Für diese
Fälle sind Thermostatventile mit "Q-Tech" verfügbar, welche automatisch
regeln und somit den Hydraulischen Abgleich vereinfachen (automatischer Hydraulischer Abgleich). Aber auch bei neu installierten Anlagen mit
bekanntem Rohrnetz können diese durch die Verwendung von "Q-Tech"
schnell und einfach hydraulisch abgeglichen werden.


Vorteile des automatischen Hydraulischen Abgleichs:

  • automatische Anpassung an unterschiedliche Betriebszustände
  • reduzierter Berechnungs- und Planungsaufwand
  • geringerer Installationsaufwand
  • Kosteneinsparung durch Reduzierung der Strangarmaturen möglich
  • der Hydraulische Abgleich wird auch beim Zu- und Abschalten von Verbrauchern/anlagenteilen aufrechterhalten
  • Anlagenerweiterungen haben keinen hydraulischen Einfluss auf die bereits einregulierten Anlagenteile
  • während der Bauphase kann die nlage abschnittweise in Betrieb genommen werden
  • Hocheffizienzpumpen arbeiten in allen Betriebszuständen
  • optimierter Brennwertnutzen bei Brennwertkesseln
Berechnungsbeispiel "Heizungsoptimierung":
Einfamilienhaus mit 10 Heizkörpern

Installation neuer voreinstellbarer
Thermostatventile ("Q-Tech) inkl.
Entleeren / Füllen (ohne Wasseraufbereitung)

(10x ca. 60,- €) ca. 600,- €
Installation neue Thermostatköpfe: (10x ca. 15,- €) ca. 150,- €
Hydraulischer Abgleich
(Berechnung, Einstellung der Dokumenation)
  ca. 450,- €
Installation einer Hocheffizienzpumpe:   ca. 300,- €
  Kosten in diesem Beispiel ca. 1500,- €
  abzügl. Förderung 30%        450,- €
  Gesamtkosten in diesem Beispiel 1050,- €

Wie wird die Förderung beantragt?

♦  Online - Registrierung der vorgesehenen Maßnahmen
    beim BAFA: www.bafa.de
♦  Berechnung, Durchführung und Dokumentation des Hydraulischen Abgleichs
    durch den SHK - Fachbetrieb
♦  Produkte (Thermostatventile, etc.) durch den SHK - Fachbetrieb installieren
♦   Bereitstellen der Rechnung über Material und Arbeitslohn inkl. Dokumentation über
    den Hydraulischen Abgleich und VdZ.Bestätigungsformular an den Endkunden
♦  Antragstellung inkl. Einreichung der Rechnung beim BAFA
♦   Auszahlung der Fördermittel direkt an den Endkunden

Wichtige Rahmenbedienungen für die Pumpenförderung

-  Gefördert werden sowohl die Kosten der neuen Hocheffizienzpumpe (Heizungs- oder
Warmwasserzirkulationspumpe) als auch Handwerkerleistungen wie die Installation oder
die Durchführung des hydraulischen Abgleichs am Heizsystem.

- Der Pumpentausch und der hydraulische Abgleich werden auch separat gefördert, müssen
also nicht parallel durchgeführt werden.

- Förderfähig sind dabei Pumpen mit einem Energieeffizienzindex (EEI) ≤ 0,20 oder der
Motoren-Wirkungsgradklasse IE4.

- Förderfähig sind nur Pumpen, die von einem SHK-Betrieb fachgerecht beim Hausbesitzer
eingebaut wurden.

- Das Heizungssystem, an dem förderbare Maßnahmen vorgenommen werden, muss mindesten
2 Jahre als sein. Die Pumpenförderung gilt also nicht für Neubauten!

Häufig gestellte  Fragen zur Pumpenförderung


Wie lange läuft die Pumpenförderung?
Die Pumpenförderung startet am 1. August 2016. Es ist eine Laufzeit bis 2020 vorgesehen.

Gibt es eine Kostenbegrenzung bei der Förderung?
Bei Antragstellung werden privaten Hausbesitzer und gewerblichen/kommunalen Betreibern
30% des Netto-Rechnungsbetrages der Handwerkrechnung für Pumpe und Installation
erstattet. Der Förderhöchstbetrag liegt pro Vorgang bei 25.000 Euro.

Muss sowohl der Pumpentausch als auch der hydraulische Abgleich durchgeführt werden,
damit mein Kunde
die Pumpenförderung bekommt?
Nein. Beides sind eigenständige Fördervorgänge.

Mein Kunde baut gerade ein neues Haus und möchte diese auch mit Hocheffizienzpumpen
ausstatten. Wird das gefördert?
Nein. Das Heizungssystem, an dem ein Pumpentausch vorgenommen wird, muss mind.
2 Jahre alt sein, damit die Pumpenförderung beantragt werden kann.

Können Hausbesitzer die Förderung auch für selbst eingebaute Hocheffizienzpumpen beantragen?
Nein. Förderfähig sind nur eine ordnungsgemäß ausgestellte Handwerkerrechnung.

Fallen auch Pumpen für Kälte- und Klimaanlagen unter die Förderung?
Nein. Die Pumpenförderung bezieht sich auf Umwälz- und Warmwasserzirkulationspumpen. Darunter fallen
sowohl Nass- als auch Trockenläuferpumpen. Kälte- und Klimaanlagen werden nicht gefördert.

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absperrbaren Rücklaufverschraubungen
und festem Fühler der Fa. Oventrop ausgetauscht.

Berechnungsbeispiel "Heizungsoptimierung":
Einfamilienhaus mit 10 Heizkörpern

Fußventiltausch ab 10 Stk.
Fußventiltausch unter 10 Stk.

0,50 Std.

0,75 Std.

ca. 600,- €